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Während Coaching als eine Kombination aus individueller Hilfe und Prozessberatung (Rauen, 2003, S. 2), anlassbezogenem Lernen bei beratender Betreuung (Kaweh, 2005, S. 20) oder als „[…] innovative Form der Personalentwicklung für Menschen mit Managementfunktionen […]“ (Schreyögg, 1996, S. 47) verstanden wird, ist sie als Vermittlungsform bzw. Art und Weise der Ausgestaltung eines Lehr-Lern-Arrangements zwar als Methode mit speziellen untergliederten Coachingtechniken begreifbar. Kritisch betrachtet handelt es sich beim Coaching allerdings weniger um eine spezielle Methode, als um eine bestimmte Form eines Lehrarrangements bzw. eine spezifische Beratungsform (Fischer-Epe, 2004, S. 19f.). Vielmehr lassen sich die einzelnen genuin coachingbezogenen Techniken als Methoden definieren. Coaching im Sinne einer professionellen Reflexions- und Entwicklungshilfe in den verschiedensten praktischen Bereichen (ebd., S. 20) kann folglich nicht nur in unterschiedlichen Sozialformen, sondern auch mittels zahlreicher verschiedener Techniken und Methoden erfolgen (Kaweh, 2005, S. 28ff.; 97ff.). Ebenso ist auch das Seminar nicht als Methode greifbar, es ist zunächst eine Veranstaltungsform mit bestimmten Arbeitsbeziehungen und gewissen Vorgaben für Methodenauswahl- und Einsatz (Knoll, 2003, S. 77f.). Abhängig von der Gruppe, dem/der Kursleiter/in, den Zielen, den Inhalten, den Rahmenbedingungen und der Institution kommen dann adäquate Methoden zum Einsatz (ebd., S. 15ff.). Typische Seminarmethoden sind der Lehrvortrag, das Lehrgespräch, die Gruppenarbeit, das Rollenspiel und das Planspiel (Quilling & Nicolini, 2009, S. 67ff.).

Ein Coaching bzw. ein Seminar als Veranstaltungsform bezeichnet also zunächst nur „[…] den jeweiligen Rahmen, innerhalb dessen sich Menschen bei einem Angebot der Erwachsenenbildung treffen. […] Der Verlaufsrahmen steckt also einen Handlungsrahmen ab. Insofern macht er Vorgaben für die Auswahl und den Einsatz von Methoden.“ (Knoll, 2003, S. 75)

Bevor entschieden werden kann, welcher Verlaufsrahmen hinsichtlich der Begleitung von Vertriebsprozessen nicht nur zielführend, sondern auch teilnehmerorientiert, motivierend etc. ist, werden im Folgenden die Methoden und Techniken von Seminaren und Coachings vorgestellt. Die Entscheidung für oder gegen einen Handlungsrahmen basiert ergo auf den jeweils einzusetzenden Methoden und Techniken.